Gedankenbuch/Forum für Peter Hoff,

Worte und Erinnerungen

„Lieber Peter…“
Trag Deine Gedanken, Deine Worte und Erinnerungen an und für Peter in einem Kommentar hier ein

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91 Antworten to “Gedankenbuch/Forum”

  1. Dirk Says:

    das eiserne Büffelchen ist tot

    Lieber Peter,

    zweimal hast Du es geschafft, doch ein drittes Mal war Dir nicht vergönnt.
    Gerade jetzt, da Du so viele Pläne geschmiedet hast und Du in Deiner Arbeit aufgegangen bist, auch wenn es oft zuviel war, trifft es Dich.
    Es war wohl im Schlaf und ich wünsche Dir, daß Du einen schönen Traum hattest, aus dem Du nun nicht mehr erwachen wirst.
    Ich bin tief traurig und erschüttert, Worte zu finden ist schwer, es schnürt mir die Kehle zu, Du fehlst mir sehr, mein Kleiner…
    Ich danke Dir, daß Du mich wie einen Sohn in Dein Herz geschlossen hast, Du warst mir ein zweiter Vater, nachdem meiner uns auch so früh verlassen hat. Dafür ist er Dir sicher sehr dankbar und wenn Ihr Euch da oben oder wo auch immer trefft, dann werdet Ihr Euch sicher prima verstehen, Ihr habt beide nicht nur den gleichen Humor und Charakter… .

    Ich drück Dich ganz fest und denke an Dich
    herzlichst

    Dein Dirk

  2. cui Says:

    Peter, Du bist immer in unserem Herz

    Lieber Peter,

    du bist nicht allein,ich weiß,Du bist immer noch da und lebst in unserem Herz für immer und ewig!
    Ich wünsche Dir eine ruhige und gute Nacht!

    Deine Cui

  3. Schong Says:

    Du bist in uns!

    Lieber Peter,

    Eva und ich hatten das Glück, Dich vor vielen Jaren kennenzulernen – als Dozent und als Freund. Was bleibt, sind gute Erinnerungen an stundenlange Telefonate und unsere Pläne für die gemeinsamen Silvesterurlaube. Einiges hatten wir noch vor, aber Du hast es nicht mehr geschafft, im 3. Versuch hat Dich Dein Herz verlassen. Wir denken an Dich und an Deinen Humor, Deine Liebenswürdigkeit, Deinen Fleiss und Deine Arbeit.

    Lieber Peter – auf Dich und Dein Leben: Danke für alles!
    Schong & Eva

  4. Claudia Says:

    Für meinen Freund

    Mein dickes Peterle !
    Nun sitze ich hier und weiß nicht recht, was ich sagen soll. Es ist so unfaßbar … Und es tut so weh …
    Du warst der echte Freund an meiner Seite. Mit Dir konnte ich lachen, reden. Bei Dir konnte ich mich ausheulen. Du warst immer für mich da. Du hast mir den Rücken gestärkt, mich aufgebaut, mir Mut gemacht. Du hast an mich geglaubt. Ich kann nur hoffen, dass ich Dir ein klein wenig von alledem zurückgegeben habe …

    So viel noch hattest Du vor und auch gemeinsam wollten wir noch so manches unternehmen. Und nun ist Deine Reise schon zu Ende …
    Du fehlst mir !

    Ich bin sicher, dass Du irgendwo da oben auf einer Wolke sitzt und zu uns herunter schaust – das tröstet mich ein wenig. Du kannst nicht einfach weg sein !
    Und ich bin dankbar, dass ich Dich zum Freund haben durfte ! Die Lücke, die Du in meinem Leben hinterläßt, ist groß und nicht zu füllen.
    Ich denk´ an Dich …

    Deine Claudia


  5. Wir trauern um unsern Autor

    Im Neuen Deutschland vom 29.September habe ich einen bewegten Nachruf von Hann Harnisch gelesen:

    http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=42078%26IDC=4

    Nachruf
    Am 27. September hörte Peter Hoffs Herz auf, zu schlagen. Wir trauern um unsern Autor.

    Am Freitag sollte es mein letzter Anruf bei Peter sein: Das Thema der nächsten Medienkolumne, endlich wieder mal eine Fernsehkritik… Jetzt ist nur noch Nachruf möglich. Viel zu früh: …
    Dieser sinnenfrohe, kluge, streitbare Mann wurde am 1. April 1942 in Magdeburg geboren. Was hinterlässt er seinen vier Kindern Johanna, Nicola, Benjamin und Juliane, was hinterlässt er seinen Lesern und seinen Studenten? Da sind Bücher. Fast keiner wusste so gut über die Geschichte des DDR-Fernsehens Bescheid. Da sind viele Artikel und Kolumnen für diese Zeitung, deren Leser ihn, den 61-Jährigen, erst im vorigen Jahr mit ihrem Förderpreis ehrten.

    An der Babelsberger Filmhochschule war Peter Hoff – auch ein paar Jahre unter Rektor Bisky – ein beliebter und fordernder Dozent. Wie Bisky konnte und wollte Hoff vom Sozialismus nicht lassen. Er war einer der ersten Sprecher der AG Medien der Partei des Demokratischen Sozialismus. Mit seinem Freund Klaus Wendler kümmerte er sich um das Medientraining von Politikernachwuchs, und auch so manchen seiner Filme lohnt es sich vielleicht mal wieder anzusehen. Trinken wir noch ein letztes Glas Rotwein, nicht mehr auf deine Gesundheit, aber auf dein Leben, Peter.

    Hanno Harnisch
    (ND 29.09.03)

  6. Bernd Höhne Says:

    Mein erster und mein letzter Brief an Peter

    Lieber Peter,
    ich finde Deine Späße gehen mittlerweile zu weit…
    Komm mach den Vohang auf-
    dieser Theatercoup ist Dir zu perfekt gelungen…
    Alle Deine Freunde heulen…
    Mit dem Tod spaßt man nicht…
    Also Vorhang auf…
    alle sind begeistert von Deinem darstellerischen Vermögen.
    Wie Du Dein Ende eingefädelt hast…perfekt.
    Jetzt ist aber Schluß mit dem Spaß.
    Ich möchte, daß ich Dich in der nächsten Woche wieder anrufen kann.
    Ich nehme mir auch mal endlich richtig Zeit- und Du auch.
    Peter, Du kannst nicht einfach so eine breite Lücke hinterlassen.
    Also komm jetzt zurück- der Spaß ist vorbei.

    Weißt Du noch, als wir damals…

    Peter, es gibt leider nur noch ein damals…

    Ich drück Dich

    Bernd

  7. Knut Hickethier Says:

    Peter ist tot

    Am Abend zuvor haben wir noch in geselliger Runde zusammen gesessen, über die laufenden Forschungen zum DDR-Unterhaltungsfernsehen geredet, von neuen Projekten, Vorhaben gesprochen. Er war voller Tatkraft und Elan, sah noch vieles vor sich , wollte noch einige Herausforderungen annehmen. Am nächsten Morgen auf der Tagung fehlte er. Seinen Vortrag, den er noch halten wollte, hat er nicht mehr halten können, er ist gegangen und wird nicht mehr zurückkommen.

    Kennen gelernt habe ich ihn noch vor dem Fall der Mauer. Für einen geplanten Sammelband sollten wir uns auf Wunsch des Herausgebers miteinander verständigen, ein Gespräch zwischen Ost und West führen. Er lud mich ein, in seine Wohnung, draußen in Berlin-Marzahn, Fichtelbergstraße. Die Wohnung in dem Plattenbau war eng, wir saßen um einen kleinen Tisch vor einem riesigen Fernseher und einer Videoanlage, überall lagen und standen Videokassetten, Bücher, Zeitschriften. Wir verstanden uns sofort, weil wir uns bei dem gemeinsamen Objekt Fernsehgeschichte auf einer gleichen Wellenlänge sahen, weil wir uns unter den ganz anderen politischen Rahmenbedingungen, unter denen wir lebten, in ganz ähnlicher Weise mit dem Fernsehen auseinander gesetzt hatten.

    […]
    ….weiterlesen unter folgendem Link:
    https://peterohoff.wordpress.com/2003/10/01/peter-hoff-ist-tot/

  8. Benjamin Hoff Says:

    Vielen Dank

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde von Peter,

    viele von Ihnen/Euch kannten Peter viel besser als ich, der immer wieder angesprochen wurde „meinem Vater doch mal dieses oder jenes auszurichten“. Peter dem es umgekehrt hin und wieder auch so ging sollte 1995, als ich das erste Mal in das Berliner Parlament gewählt wurde, in der PDS-Wahlzeitung über mich schreiben. Es wurde davon abgesehen, als er erklärte, dass es vermutlich nicht hinreichen würde, zu schreiben wie es war als ich meinen ersten Zahn bekam – ab dann sei er jedoch nicht mehr kompetent genug. Ich habe es nicht mehr geschafft ihn kennenzulernen, obwohl wir beide es uns in den letzten Jahren immer wieder vorgenommen hatten, uns endlich mal zu treffen. Die Mails auf dieser Seite und viele Nachrichten die ich erhalte, ermöglichen mir ihn nun doch ein wenig besser kennen zu lernen und zu verstehen wie wichtig er selbst und insbesondere für Sie/Euch war. Dafür ein schlichtes Danke!

  9. Klaus Wendler Says:

    Für meinen Alten

    Mein Alter,

    physisch bist Du nicht mehr erreichbar, geistig bist Du aber quicklebendig.

    Deshalb: nicht wie war es denn mit Dir, nein, so war es und wird es weiter sein mit der Kontaktsuche zwischen uns beiden. Ich bekomme zwar keine direkten Antworten mehr von Dir, aber Dein Wissen lebt in Deinen Arbeiten und schafft auch mir die Möglichkeit, weiterhin Deine Antworten auf meine Fragen zu bekommen.

    Mit 15 hat es begonnen im Kirchenchor bei Pastor Franz in Magdeburg.
    Unsere Liebe zur Theaterkunst genossen wir als „Kulissenschieber“ im Magdeburger Maxim-Gorki-Theater. Wir lernten, daß einzelne Intelligenz nicht ausreicht, sondern lernten Teamgeist schätzen. Wenn der letzte der Crew nicht mitmachte, ging eben mal kein Vorhang auf. Die Arbeit von Adolf Dresen bei seiner „Dreigroschenoper“ war vor kurzem wieder ein Thema für uns.

    […]

    Jetzt hast Du Dich entschieden für den ewigen Schlaf. Ich gönne ihn Dir und bin froh, daß Du Dir diesen friedlichen Weg gewählt hast und nicht das Szenario eingetreten ist, daß wir uns manchmal in letzter Zeit in unseren Gesprächen über unser Alter ausgemalt haben.

    Schlaf gut, mein Alter und sei gewiß, ich werde bis an mein Lebensende auf der Suche nach Deinen Antworten auf meine privaten und beruflichen Fragen sein.

    den kompletten Text unter folgendem Link nachlesen:
    https://peterohoff.wordpress.com/2003/10/04/lieber-peter-mein-alter/


  10. Abschied von Peter Hoff

    Unter folgendem Link ist ein Nachruf der Gesellschaft für Medienwissenschaft erreichbar:
    http://www.rrz.uni-hamburg.de/GfM/peterhoff.html
    Hier ein Auszug:

    Mit Peter Hoff ist während der diesjährigen GfM-Jahrestagung in Hamburg am 27.9.2003 nicht nur ein Freund und Kollege gestorben, sondern eine fernsehgeschichtliche Institution. Kein anderer hatte sowohl die ost- als auch die westdeutsche Fernsehgeschichte in Form von Daten, Fakten, Produktionshintergründen und Anekdoten jederzeit abrufbar in seinen Kopf. Aber auch seine Außenlager waren imposant. Seine Wohnung schien fast ausschließlich aus Büchern, Videokassetten und Manuskripten zu bestehen.

    Man brauchte nur Stichwörter zu geben und schon erhielt man einen ebenso engagierten wie humorvollen Vortrag zu den wichtigsten Aspekten. Peter Hoffs Erzählungen prägten die Arbeitstreffen der GfM-Fachgruppe Fernsehgeschichte am Hans-Bredow-Institut 2002 und 2003 in Hamburg. Dem dortigen Institut war er auch durch seine Forschungsarbeit zur Fernsehberichterstattung über die deutsche Einheit 1990 verbunden.

    Peter Hoffs besondere Leidenschaft galt dem Fernsehspiel. Er arbeitete in unterschiedlichen Buch- und Zeitschriftenbeiträgen dessen spezifische dramaturgische Strukturen heraus. Seine Leidenschaft für das Medium Fernsehen schlug sich nicht nur der Publikation „Fernsehen als Kunst“, sondern auch in ca. 4000 Kritiken für unterschiedliche Zeitungen und in einer Fülle von Aufsätzen nieder, die sich auch mit dem populären Film – etwa die „Rocky“-Filme als Ausdruck des Kalten Krieges – befassten.
    […]
    https://peterohoff.wordpress.com/2003/10/04/abschied-von-peter-hoff/

  11. Rolf Says:

    dein unermüdlicher Geist wird uns weiterhin als Vorbild dienen

    Lieber Peter,

    nur bei wenigen Menschen hat man vom ersten Moment das Gefühl des gegenseitigen Verstehens und Vertrautseins. Erinnerst du dich noch an unser Kennenlernen. Ich habe als Student dein Hauptseminar zum osteuropäischen Film an der Marburger Universität besucht. Trotz deines enormen Wissens hast du den Studierenden nie das Gefühl der Überlegenheit vermittelt. Deine Art forderte eine Beschäftigung mit dem Thema nahezu heraus. Jede/r hatte das Gefühl, man/frau müsse sich intensiv auf das Seminar vorbereiten um deinem Geist etwas entgegen setzen zu können und in der Diskussion mithalten zu können. Dieses indirekte Fordern ohne Überheblichkeit und Arroganz und deine für alle spürbare Begeisterung für das Thema hat mich und viele andere an dir immer und immer wieder fasziniert. Aber nicht nur bei Film- und andere Kulturthemen warst du ein guter Gesprächspartner, auch in allen Fragen der Politik und des Zeitgeschehens warst du immer sehr gut im Bilde. Diese Themenvielfalt spiegelt sich ja auch in den Artikeln und Aufsätzen wider, die du für unser Institut verfasst hast.

    Mit deiner unvergleichlichen Art und deine umfangreichen Kenntnisse hast du nicht nur mich geprägt. Besonders deine Geistes- und Wortgewandheit, aber auch dein tiefsinniger Humor und deine Bescheidenheit hat mich immer wieder an dir begeistert.
    Peter ich danke dir für all die gute Zeit, die anregenden Diskussionen und die unermessliche Bereicherung durch deinen unermüdlichen Geist.

    Du wirst auch weiterhin bei uns sein.

  12. Gerd Hallenberger Says:

    versuchte Nähe

    Lieber Peter,

    zwar kennen wir uns über 10 Jahre, aber lange noch nicht gut genug. Bei unseren gelegentlichen Treffen, meist im Rahmen von Tagungen und Arbeitstreffen, wuchs meine Neugier immer mehr, Dich intensiver kennen zu lernen. Und jetzt war es endlich so weit, dass aus unseren gemeinsamen Plänen etwas werden sollte. Fernsehunterhaltung Ost versus Fernsehunterhaltung West, das wäre eine wunderschöne gemeinsame Sache geworden. Natürlich wegen unserer gemeinsamen Interessen und Ideen, vor allem aber wegen anderer, wichtigerer Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel unserer Einstellung gegenüber den Absurditäten des Wissenschafts- und des Medienbetriebes, den Absurditäten dieser Republik und den Absurditäten des Lebens überhaupt.
    Diese Zukunft wird es nicht mehr geben, kein gemeinsames Denken, Lachen und Ärgern. Ich kann nur weiter versuchen, von Dir zu lernen, daran zu denken, was Du zu einem bestimmten Punkt gedacht hättest. Und wenigstens so bleibst Du ständig in meiner Nähe.

    Gerd.

  13. Renate Meyer Says:

    Dr. Peter Hoff

    Auch ich möchte mich denen anschließen, die diesem Mann ein Gedenken widmen.
    Ich habe ihn zwar nur wenig gekannt, er hat aber einen sehr starken Eindruck durch sein Wissen , seinen Humor und seine Freundlichkeit auf mich ausgeübt.
    Ich habe mich gern mit ihm unterhalten. Nun sind wir alle ärmer geworden.


  14. Ein Ton im Rauschen des Medienwaldes

    Eine traurige Nachricht hat uns erreicht: unser Autor Peter Hoff, mit dem wir gerade darüber gesprochen haben, wie wir uns aus verschiedenen Blickwinkeln zu den aktuellen ostalgischen Produktionen der großen Medien äußern könnten, ist am 27. September verstorben. Friedlich, wie zu vernehmen war, und damit ganz untypisch für diesen umtriebigen engagierte Mann der Medien und der Wissenschaft. Theorie, Geschichte und Dramaturgie von Film und Fernsehen waren seine Arbeitsfelder. Der Verlust ist beträchtlich, dürfte doch kein anderer die Medien beider deutscher Gesellschaften über so lange Zeit analytisch und kritisch verfolgt haben, kein anderer mehr über soviel Detailkenntnis verfügen. Nach 1990 hat er mit Gleichgesinnten Wissensproduktion und Kritik im Institut für Medieninformation (iminform, Frankfurt/Berlin) institutionalisiert. Das Arbeitskonzept: „Im Rauschen des Medienwaldes einzelne Töne und Melodien hörbar machen“. Vor allem jüngere Wissenschaftler und Medienleute kamen hier in Kontakt und konnten von Peter Hoffs umfassenden Kenntnissen und seiner Arbeitsmethode profitieren. Ich habe seit mindestens drei Jahrzehnten seine Fernsehkritiken, Filmrezensionen und vor allem seine analytischen Schilderungen der Medienlandschaften mit großem Gewinn gelesen. Daß er kein feuilletonistischer Überflieger war, sondern die oft mühselige akribische Arbeit an den Quellen nicht scheute und als Vorbedingung mediengeschichtlicher Forschung ansah, wird auch an seinem vielleicht letzten, hier publizierten Aufsatz deutlich.

    dieser Text ist auch unter folgendem Link verfügbar:
    http://www.kulturation.de/k_text.php?uebergabe=50

  15. ein freund Says:

    für peter und für seine freunde

    TOD – das irdische Leben ist beendet.
    Auch wenn Peter nicht gläubig war – es gibt ein Leben nach dem Tod. Und er hat nun das große Vergnügen dies zu genießen. Das hat er sich verdient – er ist zu neuen Ufern aufgebrochen, die wir noch nicht nachvollziehen könnnen, aber da kommen wir auch noch hin. Und in der Zwischenzeit hat Peter sicherlich genug für einen jeden zurückgelassen, um ihm zu gedenken oder auch durch sein Leben und Verhalten Ratschläge für einen selbst abzuleiten.

  16. Kurt Schleiermacher Says:

    Leben und Tod

    Der Sinn des Lebens ist, in jedem Augenblick ewig zu sein. Die einzig wahre Unsterblickeit ist jene, die wir schon in diesem Leben vollständig besitzen können. Persönliches Überleben ist irreal oder wertlos. Was wir brauchen, ist ein tiefes, nicht ein langes Leben.

    Kurt Schleiermacher

  17. paul Says:

    wo ist peter?

    leider ist es unumstößlich, Peter ist tot, für immer,
    so gerne ich an einen bösen Streich oder eine perfekte vorstellung glauben möchte:
    jeder tag macht deutlich, Peter fehlt uns und kommt nicht wieder!

    ich wünsche ihm von herzen und auch uns, dass er irgendwo ist, wo es ihm gut ergeht.
    vielleicht kommt nichts nach dem tod, es bleibt aber viel in unserem leben von ihm und jeden augenblick, in dem wir an Peter denken, mit ihm reden, ist er nicht verschwunden.
    er hat uns allen viel hinterlassen, ich gönne ihm eine ruhigere und friedliche zeit, wenn es auch zu früh kam …

  18. peotron Says:

    Gedichte für Peter

    vermissende blickende Menschen
    Die Menschen, jene wie erwartet,
    Sie vermissen ja , groß!
    Sie blicken!
    Peter , staune!
    Welch schmelzendes Glück!
    Menschen!
    Vermissende – mehr als man glaubt

    Das Vermissen der Geister
    Geister müssen lachen.
    Sie lachen groß und kräftig.
    Sie vergessen hurtig und erotisch.
    Peter , groß bist auch du!
    Was jedoch vergessen, was vermissen?
    Die Analysen?!
    Vergessende Geister!
    Groß lachen die Geister,
    groß und erotisch.

    große Ideen
    unter deutlicher Mitte
    geniale Grade
    an den Wind
    melancholische Phantasien
    vermissen und kreischen
    Peter
    Wolkengeflüster immerzu

  19. Carl-Albert Says:

    das lange leben

    die vollen flaschen, die lieben menschen, die hast du mir beim letztenmal gewünscht, peter.

    nachdem wir nicht mehr miteinander an der uni gearbeitet haben, haben wir telefoniert, strompost durch die welt gejagt, und uns geschrieben.
    immer mit dem vorschuß auf ein baldiges wiedersehen – wer glaubt schon an den tod?

    „das ist nicht recht , man muß dran glauben“, wie margot schwerdtlein so harmlos gesagt hat. einer unsrer running gags beim frühstück vor dem 4-stunden-seminar. deine „faust“-zitate, und meine stets zuverlässig falsch gekochten eier, in meinem single-haushalt im schnapsglas serviert.

    das ist nicht recht, peter…

    worüber sollen wir uns nextes jahr am 1.april freuen, wenn du nicht mehr da bist? welchen aprilscherz sollen wir lieben?

    ich hab immer geglaubt, daß du noch soviel zeit hast.
    ich hab immer gehofft, daß du irgendwann, irgendwem, wenn du 80 bist, einfach mal dein ganzes leben erzählst.
    das volle programm, von der lebensrettenden not-taufe in deinem alten machdeburch, über den ernte-einsatz mit wolf biermann, die biere mit fassbinder, und den abend an der theke mit zbigniew cybulski; bis zum abend des fatalen dritten oktober den du auf dem marburger marktplatz erlebt hast, lustigerweise.

    ach peter, das kann´s doch nit gewesen sein…
    die paar jahre, die ich dich kennen durfte?
    du warst nen „genie der freundschaft“ für die menschen an deiner seite…
    […]

    …. den Text von Carl-Albert Heller unter folgendem Link weiterlesen:
    https://peterohoff.wordpress.com/2003/11/02/das-lange-leben-an-peter-hoff/

  20. Sandra Says:

    Ich bin …

    … sprachlos und tränenreich.

    Sandra Noa

  21. Nici Says:

    Der schwerste Tag

    Wir haben heute gegen 10.30 Uhr die Urne von unserem Peter beigesetzt. Als es vollbracht war, hat er uns zugeblinzelt. Wir haben es wohl in seinem Sinne erledigt- oder warum hätte sonst plötzlich ein Sonnenstrahl zu uns dringen können? Gerade, als wir den Friedhof verlassen wollten? Wer mag, kann ja an Zufall glauben. Ich glaube an Peter und daran, dass er sich DIE Show unbedingt angeschaut hat. Mir graust ein wenig vor der morgigen Kritik- wo publiziert Peter eigentlich momentan?

  22. dirk Says:

    zum Mahl am Abend…

    …hatten sich am 8.11. einige derer versammelt, die Peter sehr nahe stehen.

    Es gab ein chinesisches Essen am Abend, etwas pikant, so wie es Peter schmeckt. Der Küchenwessi rührte fleißig im Wok und wurde tatkräftig unterstützt.
    Wir nutzten die „sturmfreie Bude“, und es war wie so oft in Peters Nest, liebe Menschen und Freunde versammeln sich in gemütlicher Runde; ein besonders heller Stern betrachtete uns mit strahlender Freundlichkeit.
    Als dann noch verschiedenste Filmaufzeichnungen mit Peter zu sehen waren, waren wir wieder ein kompletter Kreis.

    Später fiel mir ein, daß es bei Peters Wunschbriefpartner ähnlich war, ein ungewollter Zufall…


  23. newsletter für Peter

    Der aktuelle Newsletter ist Peter Hoff gewidmet, er kann auch online gelesen werden:
    http://www.iminform.de/iminform/newsletter/Archiv/iminform-newsletter2003-09-Peter_Hoff.html

    Themen des Peter-Newsletters:
    iminform trauert um Peter Hoff
    offizielle Gedenkfeier am 21.11.2003
    „Wer wird Millionär“ oder Die Wiederkehr des Fernsehquiz als etwas völlig Anderes
    Peters letzter Vortrag: Das Akustische im deutschen Fernsehspiel
    Peter hat gesagt – Auswahl von Zitaten
    Peter Hoff ist tot – Erinnerungen von Knut Hickethier
    Ozeanische Gefühle
    Vorstellungen von Unterhaltung in der DDR in den späten 40er und 50er Jahren
    Augenlied
    Das TV-Wunder soff ab – im Musikschmalz

  24. dirk Says:

    21.11. PH – eine geniale Inszenierung

    Als es langsam dunkler wurde und die ersten Klänge von „A Fine Romance“ zu hören waren, stieg die Anspannung immer mehr an. Was wird dieser Abend bringen, den ein Mann allein inszenierte, dessen Stoff er schrieb, und den er allein ein einziges Mal auf der Bühne darstellen wollte.
    Der Film mit ausgesuchten und gut aufeinander abgestimmten Spiel- und Doku-Szenen, war der Einstieg in einen Reigen humorvoller, nachdenklicher und emotional bewegender Beiträge. Durch eine ausgezeichnete Maske konnte PH seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Vom Rede verlesenden Protagonisten zur lebendigen Inszenierung eines „normalen Montags“(bemerkenswert, wie PH in zwei StudentInnen-Rollen gleichzeitig auf der Bühne stehen konnte). Bewegend war die Figur des guten Freundes und wissenschaftlichen Kollegen. Faszinierend auch seine Frauenrollen, die einer guten Freundin und die der liebevoll-direkten Tochter, hier konnte er neben Wortkunst auch die humorvollen Elemente der Inszenierung betonen.
    Die ausgewählten Musikbeiträge (u.a. Miles Davis, Benny Goodman) trafen die Stimmung und leiteten motivisch durch den Abend, sie wurden durch live dargebotene Kunst aus der Dreigroschenoper in einer mitreißenden Bearbeitung furios ergänzt. Ein expressiver Musikclip thematisierte die Person PH, bis schließlich die Darbietung im grandiosen „Finale Theme“ (Peter is The Hero) endete. Das Bühnenbild mit wunderschönem Herbstblumenstrauß und einer Fotographie von PH rundete diese einmalige Vorführung ab, die unvergeßlich in Erinnerung bleiben wird.
    Peter Hoff, so heißt der Künstler, der die Menschen an diesem Abend im Herzen bewegte. Wir danken ihm und seinen HelferInnen und sind natürlich gespannt + neugierig auf den Film.

  25. Eva Jobst Says:

    Wie sich Peter diesen Tag wohl wünschte?

    Denn schließlich sind sich ganz bestimmt auch die hartgesottensten Atheisten unter uns einig, dass er irgendwo auf einer Wolke sitzt und mit unerbittlichem Kritikergespür zuhört und zuguckt.

    Allerdings hat er meines Wissens nie Veröffentlichungen, Auftritte oder Filme von Freunden verrissen – eher hat er dann so getan, als hätte er die Sendung verpasst…

    Insofern können wir auf Gnade hoffen – auch wenn wir wie in einer blöden Soap herumheulen sollten.

    Den Peter kenne ich nun 23 Jahre – genau die Hälfte meines Lebens hat er mich begleitet.

    Damals, im Herbst 1980 saßen ihm drei mehr oder weniger verschrobene Kerle und elf mehr oder weniger verwurschtelte Weiber an der Babelsberger HFF gegenüber und wollten FiWis werden. Er war ein Mann von Mitte dreißig und gar nicht so selbstsicher wie er uns am Anfang erschien.

    Zwölf von uns hat er dann als Seminargruppenberater tatsächlich zum Diplom als Film- und Fernsehwissenschaftler gebracht.

    Ich hab mal im Internet geguckt: Fast alle von uns habe ich dort wiedergefunden. Sie haben ihren Platz gefunden und tun in irgendeiner Weise etwas Sinnvolles.
    […]

    Der komplette Text zur Gedenkfeier vom 21.11. unter folgendem Link:
    https://peterohoff.wordpress.com/2003/11/21/wie-peter-sich-diesen-tag-wohl-wuenscht/

  26. Lothar Bisky Says:

    Für Peter Hoff

    Man begegnet ihnen in Köln und München,in Hamburg und Mainz, in Berlin und in Potsdam: Alsolventen der Hochschulefür Film und Fernsehen »Konrad Wolf«, Studenten von Peter Hoff. In jenem nachwendischen Jahrzehnt, in dem ich ihn seltener sah, erinnerten sich manche, die ich »auswärts« traf, an Lehrveranstaltungen bei Peter Hoff. Und die Gespräche kreisten um jenen Ort, jenes ebenso große wie hässliche Gebäude in der Karl-Marx- Straße in Babelsberg, in dem die Fachrichtung Regie untergebracht war. Und die Kantine. Damals Grenzgebiet, mit Aussicht auf den See und auf ein Stück Westberlin.

    Er war oft in Babelsberg, hatte ein umfangreiches Lehrprogramm und stand Studenten mit Rat und Tat zur Seite, auch schauspielernd, wenn er in studentischen Produktionen gebraucht
    wurde. Seine wachen Augen, sein charakteristischer Sprechstil – er konnte mit unheimlicher Geschwindigkeit auch polternd, wenn es sein musste – in Auseinandersetzungen eingreifen, seine Körpersprache, die stets die Nähe zum Theater offenbarte – Peter Hoff war in jenem Gebäude häufig präsent, auch wenn es ihn gelegentlich zu anderen Häusern trieb.

    »Scheidelinie: Gegenwart« ist einer seiner Aufsätze zu dramatischen Fernsehproduktionen im Jahr 1985 überschrieben. Das klingt merkwürdigerweise so aktuell. Kaum jemand kannte sich auf diesem Gebiet so gut aus wie Peter Hoff. Ich habe bewundert,…
    […]

    der komplette Text zur Gedenkfeier vom 21.11. unter folgendem Link:
    https://peterohoff.wordpress.com/2003/11/21/fur-peter-hoff-von-lothar-bisky/

  27. iminform Says:

    Lieber Peter, wir danken Dir,

    Worte zu finden, das fällt uns allen schwer, zu groß ist die Wunde und das Loch, das Peter in unsere Mitte und unser Leben reißt, trotzdem müssen wir Worte finden, z.B im Newsletter für Peter:
    „Ein schmerzlicher Abschied (Rolf Seip)“
    „Unser Institutsdirektor und Freund Peter Hoff ist viel zu früh aus dem Leben geschieden.“
    […]

    zum Weiterlesen siehe:

  28. Nici Says:

    Erinnerung an Peter

    Heinz Kahlau
    Ein Tros
    t

    Wenn einer stirbt , ist gut, sich vorzustellen,
    dass er gereist sei in ein fremdes Land,
    aus dem er nicht mehr vorhat heimzukommen.
    Drum gab er Euch beim Abschied nicht die Hand.

    Er schreibt auch nicht und sendet keine Grüße.
    Er brach mit allem, was mit Euch war, ab.
    Er machte sich ganz plötzlich auf die Reise
    Und hinterließ Euch deshalb all sein Hab.

    Dort, wo es gut ist, wieder fortzulaufen
    Ist ihm, bei allem Heimweh, doch zu blöd.
    Euch ließ er da. Ihr könnt es ihm verübeln.
    Es kommt der Tag, an dem ihr ihn versteht.

    “Ich habe noch nie Trauerreden gehalten”, stellte ich fest, als ich den heutigen Nachmittag vorbereitete. Doch soll das, was für mich heute so ungeübt ist, ja auch keine Trauerrede sein, sondern ein erinnernder Blick von mir auf Peter.
    […]

    den kompletten Text unter folgendem Link:
    http://menschen.iminform.de/Peter_Hoff/Erinnerungen/erinnerung_an_peter__Nici.html

  29. wolke Says:

    eine zum 1. Advent

    Für Dich habe ich heute eine Kerze angezündet,
    für Dich und Deine Freunde und Freundinnen da oben auf Wolke Nummer 7,

    „Der Himmel
    mag Menschen,
    die gerne essen.“

    sagen die Chinesen,
    hoffentlich haben sie Dich da so lieb wie wir

  30. Rainer Says:

    Reise ins Licht

    Deine Reise ins Licht,
    dahin, wo es schön ist.

    Ein letztes, großes Funkeln
    Deines Geistes
    oder Aufbruch und Neues ?!

  31. Dein Freund Says:

    Winterabende

    So langsam wird es stiller um Dich, lieber Peter, die Menschen widmen sich wieder verstärkt ihren alltäglichen großen und kleinen Sorgen. Meine größte Sorge wurde Wahrheit, Du kommst nicht mehr. Auch mein Leben geht nun weiter, anders. Aber nichts ist mehr so wie früher, mein Schmerz noch immer riesig. Auch die Winterabende sind nicht mehr unbeschwert, och Mensch,… .

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ein Winterabend (von Georg Trakl)

    Wenn der Schnee ans Fenster fällt,
    Lang die Abendglocke läutet,
    Vielen ist der Tisch bereitet
    Und das Haus ist wohlbestellt.

    Mancher auf der Wanderschaft
    Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden.
    Golden blüht der Baum der Gnaden
    Aus der Erde kühlem Saft.

    Wanderer tritt still herein;
    Schmerz versteinert die Schwelle.
    Da erglänzt in reiner Helle
    Auf dem Tische Brot und Wein.

  32. Alex und Oskar Says:

    Para nuestro Tio Peter

    Alex:
    Einen wunderschönen guten Tag, meine Damen und Herren:
    Wenn man als Student bzw. Studentin bei einem Professor einen Hiwi-Vertrag unterschreibt, rechnet man mit mehr Geld auf dem Konto für Hiwi-Leistungsarbeiten wie kopieren, Bücher holen, Sachen bestellen und abholen, Kaffee machen usw. Aber man rechnet nicht damit, in einer solchen Situation wie heute sein zu müssen! Hätten wir das damals geahnt, hätten wir es uns anders überlegt!
    Das gehört nicht zu den Hiwi-Arbeiten!
    .
    Als aller Erstes wollen wir Euch warnen:
    Am liebsten würden wir diese Rede in unseren Heimatsprachen halten, aber so egoistisch werden wir nicht sein, deshalb machen wir uns diesmal die Mühe und wollen Euch jetzt auf eine Reise entführen wo wir Euch in einen Montag mit Dr. Peter Hoff im Seminar für Theaterwissenschaft/ Kulturelle Kommunikation einhüllen.

    Oskar
    Montags
    Der Tag fängt so an: Ein verschwitzter kleiner Mann, in einer weißen Jacke im Sommer oder einer Lederjacke und rotem Schaal im Winter, schreitet den Flur mit beschwingtem Gange entlang, vor sich hersummend, die Hände am Rücken gefaltet.
    Oder aber: es kommt nur ein dumpfes Schrittecho im Petertakt aus dem Flur, und somit wird einem sofort bewusst, dass heute kein schöner Taganfang für Herrn Peter Hoff ist. Dementsprechend ist auch die Begrüßung an solchen nicht gesummten Tagen: „Ne, Kinder, heute geht es mir be****“. Doch Bruchsekunden später sprudelt er eine ironische Bemerkung aus sich heraus, und alles scheint doch wieder in bester Ordnung zu sein.

    Alex
    Seminar (Peter Hoff)
    Montagsseminare sind eine feste Institution für die Studenten. Es ist jedem klar, die Woche beginnt mit einer 4 Stunden Sitzung bei Peter Hoff, von 10 bis 14 Uhr.
    Und:
    genau hier wird einem die Mediendramaturgie lebhaft beigebracht,
    genau hier erfährt man über die Welt wie sie ist und wie sie hätte sein können, genau hier erfährt man den tieferen Sinn des Lebens ganz nach Peter Hoff.
    Dies heißt nicht, dass es eine einfache Filmstunde ist, nein, nein, dies heißt, dass man in dieser wöchentlichen Tafelrunde mit Informationen bombardiert wird und auch ab und zu sein Mitgefühl ausüben kann. Denn zum Beispiel, wenn ein Kommilitone als Referent vorne sitzt und sich in eine auswegslose Situation verirrt, empfindet man Mitleid. In solchen Fällen wird man bis zur Grenze, ja sogar bis zur Verzweiflung von Herrn Hoff gefordert. Sobald aber die Tränen nahen, kommt in ihm der Erzieher hoch und rettet einem aus der Panne. So hart wie er ist, so besänftigend und tröstend wird er. Und so entwickelt sich die unerträgliche Situation in eine tiefe Lernstunde für alle beteiligten. Wir werden bei Peter Hoff als Menschen gebildet, denn nicht nur Fakten werden in diesen Morgenstunden vermittelt, sondern vor allem verkapselte Menschlichkeit.
    Keiner kann so gut die praktischen, theoretischen und historischen Fakten mit Anekdoten untermalen, sein Wissen sprudelt aus ihm heraus und jeder kann seine gelegentlichen Monologe überfüllter humorvoller Anschaulichkeit genießen. Für diese fühlbare Farbigkeit hat Herr Hoff immer wieder den tiefen Respekt der Studenten verdient.

    Oskar
    Die Montagssitzung beendet Herr Hoff mit seinem Üblichen „Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende“ und damit ist für uns klar: nach einem so unterhaltsamen wie lehreichen Seminar ist man schon reif für das Wochenende! Die Woche hat schon gut gestartet.

    ………………..
    Den kompletten Beitrag unter folgendem Link:
    https://peterohoff.wordpress.com/2003/11/21/para-nuestro-tio-peter/

  33. dirk Says:

    Frohe Weihnachten – Dir lieber Peter und Euch allen

    Weihnachten mit Peter, das hieß immer auch, ein gemütliches Weihnachtsessen in familiärer Runde, liebe Telefonate und Karten oder Mails.
    Das Essen wird nun zwar auch mit Peter, doch nicht von ihm kommen. Doch Nici wird es sicher prima meistern!!!
    Die lieben Grüße, tja, die sende ich nun auf diesem Weg und werde am 24. Dezember ganz genau auf das Glockengeläut achten, um Peters Töne herauszuhören.
    Weihnachten mit Peter, das ist auch Weihnachten mit Geoethe

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Weihnachten (Johann Wolfgang von Goethe)

    Bäume leuchtend, Bäume blendend,
    Überall das Süße spendend,
    In dem Glanze sich bewegend,
    Alt und junges Herz erregend –
    Solch ein Fest ist uns bescheret,
    Mancher Gaben Schmuck verehret;
    Staunend schaun wir auf und nieder,
    Hin und her und immer wieder.

    Aber, Fürst, wenn dir’s begegnet
    Und ein Abend so dich segnet,
    Daß als Lichter, daß als Flammen
    Vor dir glänzten allzusammen
    Alles, was du ausgerichtet,
    Alle, die sich dir verpflichtet:
    Mit erhöhten Geistesblicken
    Fühltest herrliches Entzücken.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Frohe Weihnachten, lieber Peter
    und auch allen, die an an Peter denken

    ***********************************************
    ****************************************
    ************************
    *******

  34. www.rubycon.de Says:

    Notizen zu Dr. Peter Hoff

    Auf der privaten Seite zum Krimi-Klassiker „Polizeiruf 110“ aus der DDR:

    „Dr. Peter Hoff, geboren am 1. April 1942 in Magdeburg, gestorben am 27. September 2003. Fast keiner wußte so gut wie er über die Geschichte des DDR-Fernsehens Bescheid. Aus diesem Wissen resultiert auch sein Buch «Polizeiruf 110 – Filme, Fälle, Fakten». Lange Jahre war Peter Hoff Fernsehkritiker der Zeitung «Neues Deutschland», zuletzt Direktor des Instituts für Medieninformation «iminform» (Frankfurt/Berlin). Verwaist sind nun auch seine Lehraufträge an den Universitäten von Berlin, Leipzig und Marburg. An der Babelsberger Filmhochschule war Peter Hoff lange Jahre ein beliebter und fordernder Dozent.“

    Link:
    http://www.rubycon.de/polizeiruf110/notizen.php

  35. dirk Says:

    Guten Rutsch und ein schönes Jahr 2004

    Peter und allen, die an ihn denken
    wünsche ich ein schöneres Jahr 2004!

    Viel Glück und Gesundheit und nochmals ein großes Danke an Peter, der uns auch im kommenden Jahr zur Seite stehen wird, leider etwas stiller und unauffälliger.

    An Dich Peter: Deine Wort- und Textbeiträge in Zeitungen, auf Tagungen, in der Uni usw. die privaten Gespräche mit Dir, ebenso die vielen Unternehmungen und nicht zuletzt das gemütliche Zusammensitzen, dies alles und noch viel mehr, wird von uns sehr vermißt. Komm doch einfach mal wieder vorbei!
    Paß heute Nacht auf Dein Leibchen auf, wird heiß da oben….!

    „Prost Neujahr!“

    *************
    **************** DANKE
    **************************UND
    ********************************* GUTEN RUTSCH

  36. TV-Seher Says:

    20 Jahre mehr TV-Müll

    In diesen Tagen vermisse ich doch sehr die wachen und wohltuenden TV-Kritiken von Peter Hoff, die mir Hilfe im undurchsichtigen TV-Geschäft gegeben haben. Manchesmal stehe ich jetzt etwas hilflos der Invasion des Privatfernsehens und seinem Müll gegenüber. Sicher, nicht alles ist schlecht, doch in der Mehrzahl überflüssig wie ein Kropf. Was mich besonders ärgert ist, daß viele Menschen den Müll nicht erkennen können oder wollen, da sind doch so Menschen wie Peter wichtig, die immer wieder zeigen können, wie die Dinge sind (nicht Oberlehrerhaft), kenntnisreich und humorvoll und engagiert!

  37. Nici Says:

    Resteverwertung

    Lieber Peter, nun räumen wir also doch deine Wohnung. Ich nehme die Dinge in die Hand, die nun noch von dir übrig sind. Bei jedem Stück möchte ich weinen, dir muss es viel bedeutet haben, warum sonst hebt man so viel auf? Wir geben uns Mühe, alles gut zu sichten und den Dingen einen neuen Sinn zu geben. Deinen Bauernhof bekommt die Elli, das ist gut, oder? Du fehlst nach wie vor, wir denken an dich, auch wenn wir nicht alles aufheben, was du gesammelt hast. Verzeih uns. Soviel kann man nicht sammeln.
    Wir nicht- du schon. Aber dein Wein ist noch nicht getrunken. Noch ließe sich was retten. Also, wenn du willst, wir räumen auch wieder ein, begeistert. Und dafür finde ich sicher schneller Helfer, als fürs Ausräumen. Und dann gemeinsame Freudentränen, statt der Trauer, die uns nach wie vor befällt, wenn wir an dich denken………….
    Wo sind nur die Worte, die treffen, was ich dir sagen will, Ich glaube, das können, auch jetzt noch, nur Tränen.
    Bis später, mein Liebster!

  38. dirk Says:

    in deinem land – eisernes büffelchen

    So lieber Peter,
    mal sehen, ob ich Dich im fernen Osten ausfindig machen kann, vielleicht bei Deinen Brüdern und Schwestern …???

    Jiu feng zhiji qian bei shao, hua bu touji ban ju duo.
    (Wenn du mit einem Busenfreund etwas trinkst, dann sind tausend Tassen nicht genug; wenn du mit jemandem streitest, dann ist ein halber Satz zu viel.)

    Welche Köstlichkeiten verspeisen wir morgen?

  39. dirk Says:

    peter in china

    gleich mehrmals wurde Peter gesichtet, im Reich der Mitte, er hatte sich chinesisch gewandet, trank Tee und aß tausend Köstlichkeiten, als ich mich ihm näherte sah ich, daß er Gedichte von Mao Tse-tung las, wie z.B.

    Herrn Liu Ya-tzu erwidernd – (Ch’i-lü) – Sommer, 1949

    Tranken Tee in Kanton, kann’s nicht vergessen,
    Tauschten Verse in Ch’ung-ch’ing, gelb ward das Laub.
    Dreißig und ein Jahr, in der alten Hauptstadt zurück,
    Zu fallender Blüten Zeit les‘ ich Deine Strophen.

    Verdrossenheit ohn‘ Maß – laß nicht Dein Herz zerfressen,
    Das Große-Ganze nun heißt es ins Auge fassen.
    Sag nicht, im K’un-ming Teiche da sei das Wasser seicht,
    Machst dort die Fische besser aus als im Fu-ch’un.“

    weitere Gedichte von Mao unter folgenden Links:
    http://www.fa-kuan.muc.de/MAO.RXML

  40. John Says:

    FREITAG DER 13.

    War es der Zufall oder etwas anders, dass ich heute hier gelandet bin, im Forum eines Filmliebhabers.
    Dieses Datum gab einem Klassiker seinen Namen, in einem Genre, welches Peter Hoff nicht sehr nahe stand, doch hatten auch die Hrrorfilm eine große Bedeutung für die Entwicklung der Filmsprache, z.B. für Kamera, Licht und Bewegung. Besonders in „Freitag 13.“ wurde dem Zuschauer suggeriert, quasi selbst ans Messer geliefert zu sein, seitdem ist die subjektive Kamera, der Blick des Killers im Augenblick des Mordes ein häufig verwendeter.

    „Es gibt bestimmte Regeln, einen Horrorfilm zu überleben!“…
    Die „Friday“– und die „Halloween“-Filme haben diese Regeln in Stein gemeißelt. Die düstere Musik, Handkamera und die mit wenigen Strichen gezeichnete Motivation der Killer sind heute Bestandteile der Filmgeschichte. Legionen von Teenagern fürchteten sich lustvoll bis qualvoll, weil sie sich selbst als mögliche Opfer sehen konnten. Es waren nicht die Bösen, die getötet wurden, es waren … sie selbst: Junge Menschen, die einfach nur ihren Spaß haben wollten.

    Spaß am Schrecken, am Tod, an der Furcht oder Versuch der Bewältigung, der Verhinderung?!

  41. ds Says:

    heimat – heimatlos ?

    nicht nur angeregt durch die neuen folgen von edgar reitz‘ filmepos eine frage,
    die an dich gerichtet ist.
    trotz aller verstümmelung durch ard-verantwortliche ist heimat3 grandios geworden,
    hätte dir auch gefallen.

    wo ist jetzt deine heimat?
    denn da ist auch ein teil unserer heimat.
    bei dir war heimat zuhause, und so ist sie mit dir dorthin gezogen
    und fehlt nun hier „vor ort“.
    wir denken noch immer jeden tag an dich,
    hab’s gut in deiner neuen heimat.
    *******************
    ***********
    ***

  42. alexander Says:

    in gefahr und höchster not

    ich habe eine gewisse übersicht, doch sie ist begrenzt
    wohnungsräumung – wasserwerfer – schlagstöcke
    pflastersteine
    frankfurt

    was die natur nicht zerstört, zerstört der mensch
    luftangriff – bombenangriff – ein fehler
    die akten im schließfach
    politrocker = schwarzer helm mit strumpfmaske

    Karneval am Mainufer, Alt-Sachsenhausen noch in Schwarz-Weiß
    zwei schiffe mit segel und rauch
    Vollmond

  43. Johann W. Says:

    Keiner lacht für sich allein – von Peter Hoff

    Rosenmontag, zum Lachen ist mir nicht zumute, doch zum Lesen des Textes:

    „Das Lachen im Theater und in den Medienkünsten
    Menschen zum Lachen zu bringen, ist mit Sicherheit das schwierigste Unternehmen der Kunst.
    Jemandes Mitgefühl zu erregen, ihn zum Mitleiden mit einer leidenden Kreatur zu bewegen, nach traditioneller Auffassung die Aufgabe der Tragödie, ist relativ leicht.
    Wer wollte schon einem Gattungsgenossen im Elend seine mitfühlende Anteilnahme verweigern, ihm sein Mitleid versagen?
    Wie aber sind Menschen zum Lachen zu bewegen?

    Nach überkommenden Vorstellungen ist Lachen eine niedere Gemütsregung, an keinerlei hohe Gefühle gebunden. Die komischen Genres sind nicht selten der Verachtung ausgesetzt. In der Komödie agieren die Niederen, während das Erhabene den Hochgestellten in der Gesellschaft vorbehalten ist. Und wenn die Hochgestellten zur personnage der Komödie, zum Gegenstand des Lachens werden, sind sie auch schon der Verachtung ausgesetzt. Der Schweizer Romancier und Dramatiker Friedrich Dürrenmatt faßte das in die Formel: „Die schlimmst mögliche Wendung, die eine Geschichte nehmen kann, ist die Wendung in die Komödie.“ Der Tod in der Komödie ist endgültig, was totgelacht wurde, kann auf keine Auferstehung hoffen, die den toten Helden der Tragödie immer noch bleibt.“

    der komplette Text von Peter Hoff ist unter folgendem Link abrufbar:
    http://www.iminform.de/iminform/Archiv/Lachen_in_den_Medien.html

  44. dirk Says:

    Über Deiner Asche

    Peter, Du wolltest einer unter vielen sein, Deine Asche sollte unerkannt im Urnenfeld liegen.

    „Ach, wen interessiert es schon, wenn ich tot bin?“
    Nun Peter, mich und noch sehr viele andere, und noch immer sind wir traurig.

    „Lebbe geht weida!“, wie einst ein jugoslawischer Balltreterlehrer sagte.
    Zum „Weidalebbe“ gehört auch die Erinnerung, zu der für mich ebenso Deine Texte gehören, wie auch Worte über Dich. Für Deinen momentan sicher sehr kühlen Urnenplatz, im Himmel wird dagegen hoffentlich gut geheizt, suche ich einige schöne „Inschriften“, die mangels Platz hier der Welt andeuten, wer sich da so anonym in eine Urne gequetscht hat.
    Ein erster Versuch:

    Witz, Einsicht, Wissenschaft, Geschmack, Bescheidenheit,
    Und Menschenliebe und Tapferkeit,
    Und andere Tugenden, mit kulinarischen Gaben,
    Besaß der, den man hier begraben.
    Er starb allein und still, er starb mit Mut.
    Ihr Winde wehet sanft! Die Asche ruht.
    ~ ~ ~

  45. imre kertesz Says:

    wahnsinn tod und leben

    Aus dem Wahnsinn kommen wir, Wahnsinn umgibt uns und auf Wahnsinn steuern wir zu; ist der Tod nicht in einem gewissen Sinn der Wahnsinn des Körpers? Und der einzige Augenblick der Rationalität nicht das Leben selbst?

  46. Nici Says:

    Gedicht

    H.Kahlau
    Nach seinem Tod
    e

    Sein Buch ist da. Sein Brot nicht aufgegessen.
    Da ist die Schere, der bequeme Schuh.
    Da ist sein Lächeln, da hat er gesessen,
    so schlug er immer seine Türe zu.

    Wir können noch am Abend mit ihm schweigen.
    Wir können noch nach seinen Blumen sehn.
    Wir können uns noch seine Hüte zeigen,
    wir können seinen Ärger noch verstehn.

    Doch langsam geht auch er in uns verloren.
    Mit andren Füßen gehen seine Schuh.
    Sein Hut ist wie zuvor ein Hut geworden,
    nach seinen Maßen mist ein andrer zu.

  47. der 1. April Says:

    keine Einladung zum Geburtstag

    denn das hat Peter auch nie getan, die Menschen kamen einfach vorbei, so kam es, daß die Wohnung oder der Ein-Wohn-Raum stets überfüllt war, die vorbereiteten Hackbällchen ebenso schnell verschwanden, wie die Alkoholika.
    Deshalb lädt jetzt auch niemand ein, Nici wird sehen, wer am 1. zu ihr kommt, einer, ja einer ist gewiß schon da, denn der hat ja seine Sachen bei Ihr gebunkert, den werdet ihr dort sicher treffen.

  48. dirk Says:

    schön war’s doch

    auch wenn der Hauptdarsteller sich etwas zurückgehalten hat,
    war es doch schön, seinen Geburtstag zu begehen.
    Danke und noch einmal Happy Birthday Peter, The Hero

    denn nun weiß ich über das sozialistische Kühemelken Bescheid und daß man im Atomkrieg kein Eis essen darf!

  49. ds Says:

    Ach lieber Peter

    hart ganz hart hat es uns umgehauen, wir wollten noch so viel leben, zusammen, noch so viel zuhören, wissen und müssen jetzt eingestehen, der schoppen schmeckt alleine nicht so gut, auf die welt schimpft es sich allein nicht gut, lachen macht allein auch keinen spaß und lesen, filme er-sehen, analysieren und diskutieren ohne peter ist wie suppe essen ohne salz,
    ja, wir sehen, hören und urteilen selbst! trotzdem fehlt etwas, etwas an unserer seite, du, die reihen sind ausgedünnt,
    unterkriegen lassen wir uns nicht, was wir angefangen haben, das bringen wir zu ende und noch viel mehr, schließlich kann jeder tag der letzte sein, doch deine urnenstätte ist ein schlechter platz zum quatschen,
    übrigens, was ist eigentlich mit dem typen vom 2.april los, wer war DAS denn und dann diese „trauergemeinde“, hast du da deine inszenierungsfinger im spiel gehabt????

  50. dirk Says:

    osterspaziergang

    wie jedes jahr, lieber peter, hoffe, du hast die meisten eier auch dort oben gefunden, laß uns gemeinsam ein kleines stückchen weges gehen:

    Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
    Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
    Im Tale grünet Hoffnungsglück;
    Der alte Winter, in seiner Schwäche,
    Zog sich in rauhe Berge zurück.
    Von dorther sendet er, fliehend, nur
    Ohnmächtige Schauer kornigen Eises
    In Streifen über die grünende Flur;
    Aber die Sonne duldet kein Weißes,
    Überall regt sich Bildung und Streben,
    Alles will sie mit Farben beleben;
    Doch an Blumen fehlt’s im Revier
    Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
    Kehre dich um, von diesen Höhen
    Nach der Stadt zurückzusehen.
    Aus dem hohlen finstern Tor
    Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
    Jeder sonnt sich heute so gern.
    Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
    Denn sie sind selber auferstanden,
    Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
    Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
    Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
    Aus der Straßen quetschender Enge,
    Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
    Sind sie alle ans Licht gebracht.
    Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
    Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
    Wie der Fluß, in Breit und Länge
    So manchen lustigen Nachen bewegt,
    Und bis zum Sinken überladen
    Entfernt sich dieser letzte Kahn.
    Selbst von des Berges fernen Pfaden
    Blinken uns farbige Kleider an.
    Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
    Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
    Zufrieden jauchzet groß und klein:
    Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

  51. dirk Says:

    hallo ihr da

    wird es nicht langsam eng da bei euch, jetzt auch noch der max, noch nicht mal dreißig jahre hat er geschafft. ich finde das alles gar nicht mehr lustig, konnte noch nie drüber lachen, manchmal fehlem einem die worte. was soll das nur?
    ich denk‘ ganz fest an euch, vielleicht kommt ja was an…
    hier regnet es schon seit zwei tagen

  52. Nici Says:

    nun doch eine mail

    Da dachte ich, nun gehts wieder- aber so wie vorher gehts wohl nie wieder! Dieser Tage fehlst Du mir so sehr, dass ich denn nun doch eine mail an Dich schreiben muss.
    Das Wetter ist grau, einige schöne Tage gab es aber schon in diesem Jahr. Die Jule hat geheiratet- da schien dann auch die Sonne! Naja- und der Felipe auch, da gab es aber nur Regen und Dreckwetter. Bekommst Du sowas eigentlich mit? Habt Ihr dort Fernsehen oder Bücher oder habt Ihr endlich die Zeit, alles neu zu durchdenken und wisst nun endlich, woran diese Menschheit krankt? Du hast ja neue interessante Partner bekommen, um all die Dinge zu durchdenken. Ihr fehlt uns hier auf dieser Erde- im Leben. Es laufen so viele Dummköpfe und Ignoranten durch die Welt, manchmal ist es zum verzweifeln- aber ein wenig Langmut habt Ihr mir ja beigebracht.
    Die Vorstellung, Dich nie wieder zu treffen, macht mich untröstlich. Ich muss mir eine neue schaffen.
    Ich werde Dir berichten,wenn ich was neues weiß. Bis dahin, ich behalt Dich lieb und vergesse Dich nicht.

  53. klein_d Says:

    die zeit vergeht in zeitlupe rasend schnell

    kein wesen kann zu nichts zerfallen!
    so prangt es bei iminform auf deiner seite,
    da ist auch was dran. es ist einiges geblieben von dir und deinen gedanken.
    doch was auch geblieben ist, das ist dieses große loch, das du in unser leben gerissen hast. nach dem ersten schmerz kommt die taube und hoffnungslose leere, ein schwerer gang. so vergeht die zeit gedehnt, langsam und doch wundern wir uns, daß es schon monate her ist, es ist doch, als ob es erst vor wenigen wochen passierte.

    du siehst, lieber peter, alles nicht so einfach.
    bevor ich es vergesse, das fernsehprogramm ist auch nicht besser geworden. anke macht jetzt dirty harry’s latenight, einfach grauenhaft. die unterhaltung dümpelt in flachen, sumpfig-fauligen gewässern vor sich hin und der film? nun, interessantes eher aus dem osten, das wird aber mißachtet, wie immer also. nur musikalisch, da könnte ich dir einige neu- oder alt-entdeckungen präsentieren. ebenso in der philosophie und anderen geisteswissenschaften, die medienwissenschaft leidet ohne dich, die guten arbeiten fleißig weiter, bis auf einige ausnahmen, die wohl unter einem schockzustand leiden. bin täglich auf der suche nach antworten, deinen antworten auf meine fragen.

  54. Nici Says:

    ohne

    Die Zeitheilt alle Wunden, so sagt das Dichterwort,
    wann heilen nun die Wunden? Du bist so lang schon fort.

    Der Sommer ist gekommen, die Sonne brennt so heiß,
    die Leute meckern drüber, als gäb es einen Preis.

    Die Welt läuft einfach weiter, als wäre nichts geschehn.
    Das musst Du Dir nicht anschaun, das hast Du schon gesehn.

    Die Freunde die Dir heilig, die denken noch an Dich.
    Die andern denken weiter, so wie gehabt, an sich.

    Sei froh, dass Du das alles nun nicht mehr leben musst.
    Aus Lebensfreude wird schnell, wenn man nicht achtgibt, Frust.

    So ein „Reim-dich-oder-ich-fress-dich“ macht Spaß, erinnert mich an Wortspielereien aus meiner Kindheit und erheitert Dich hoffentlich etwas. Außerdem ist alles damit gesagt, was Du neues aus der Welt wissen musst- alles beim Alten- nur ohne Dich!

  55. dirk Says:

    was bleibt hinter den worten

    den 28. august habe ich still, ganz still gefeiert.
    begab mich auf gedankenreise, in erinnerungen wühlend, landete auf dem alex und dann beim kauf deines ersten und einzigen handys, am 28.
    eine schöne geburtstagsfeier war das, jetzt ist alles so still.
    deine plätze – immer noch leer, nur etwas staub wagt sich im sonnenlicht tanzend in die räume.
    die seele leidet wie hund
    und der bär scheißt noch immer in den wald, warum wohl?

    „Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,
    Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.
    Versuch‘ ich wohl, euch diesmal festzuhalten?
    Fühl‘ ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
    Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten,
    Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;
    Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert
    Vom Zauberhauch, der euren Zug umwittert.

    Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,
    Und manche liebe Schatten steigen auf;
    Gleich einer alten, halbverklungnen Sage
    Kommt erste Lieb‘ und Freundschaft mit herauf;
    Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage
    Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,
    Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden
    Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.

    Sie hören nicht die folgenden Gesänge,
    Die Seelen, denen ich die ersten sang;
    Zerstoben ist das freundliche Gedränge,
    Verklungen, ach! der erste Widerklang.
    Mein Lied ertönt der unbekannten Menge,
    Ihr Beifall selbst macht meinem Herzen bang“

  56. d Says:

    herbst – STURM

    stürmisch kommt der herbst über uns.
    eine wespe setzte meineneinen außer gefecht, langsam geht es wieder besser, doch das ist nur der körper.
    je näher dieser verdammte tag auf mich zukommt, desto verzweifelter suche ich nach dem schalter, der den bösen traum beendet.
    aber,
    es gibt ihn nicht,
    kein zurück,
    unmöglich.

  57. ds Says:

    grauer herbst

    es ist herbst,
    die sonne hat sich zurückgezogen,
    dem regen die tage überlassen.
    feuchte tage,
    traurige tage.

    diese filmpremiere wäre für dich,
    jede minute denke ich an daran,
    ein stück gemeinsamer heimat fliegt über die leinwand,
    dröhnt aus den lautsprechern,
    erzählen uns die geschichten.

    es ist einfach nur schade

  58. Nici Says:

    Traurige Nacht

    Deine letzte Nacht vor einem Jahr. Ich hoffe, Dir ging es damals besser als mir heute. Noch immer fehlst Du so. Soll das mein ganzes Leben lang so gehen? Ich habe gewartet, dass mein Leben wieder normal wird, aber ich glaube, das, was ich gerade lebe, wird in Zukunft normal sein. Die Gedanken an Dich begleiten mich jeden Tag und ich fühle mich noch immer von Dir beraten, wenn ich Entscheidungen zu treffen habe. Wie lange noch? Ich hatte Angst, Deine Stimme zu verlieren, aber ich habe sie noch im Kopf.
    Ich denke an Dich, nicht nur heute, aber heute besonders.
    Wir sehen uns! Wann?
    Deine Nici

  59. Nici Says:

    überstanden

    Lieber Peter, ich habe, allen Prognosen zum Trotz, diesen Tag überstanden. Noch lebe ich!
    Nici

  60. freund Says:

    traurig

    ich bin einfach noch immer traurig und fassungslos
    Peter, Du fehlst uns so sehr,
    jetzt komm doch endlich wieder

  61. d Says:

    zeit, die nicht vergeht

    so kommt es mir vor,
    die zeit kriecht, es geschah erst vor wenigen tagen oder wochen?
    es ist mir noch so nah und trifft noch immer tief ins herz.

    herbstzeit,
    wer jetzt kein haus hat usw.

    letzte woche saßen wir zusammen, dachten an dich und tranken tee
    aus dem zweierset aus marburg, dem schönen chinesischen
    weiß auch nicht, wie die anderen das schaffen

    gestern ein „live-spiel“ im zdf, angeblich was ganz neues und besonderes,
    peinlich, daß da keiner so kompetent und locker aus der feder
    diese ignoranten in grund und schamboden schreibt
    was wissen die denn übers fernsehspiel???

    der basilikum ist schon wieder in der wohnung,
    die montagabende so leer,
    der anruf fehlt
    du fehlst

    gehst du auf der anderen seite einen
    einsamen feldweg entlang?
    gibt es auch herbst bei dir?
    oder nichts, so rein gar nichts?
    deine tasse ist gefüllt,
    sie dampft noch

  62. ds Says:

    winterzeit – kurze tage

    die letzten wochen waren grausam,
    auf einmal war das loch so schwarz und groß,
    das hätte ich nie gedacht, daß es so furchtbar werden könnte.

    nun hoffe ich, daß nur die tage kürzer werden.
    das schwere herz schlägt zu schnell, rast vor verzweiflung und nähert sich dem stillstand.
    endpunkte am rande dessen, was erträglich scheint.

    über ein jahr, noch immer nicht wiedergesehen,
    vielleicht bald ganz woanders ???

    advent, advent ein lichtlein brennt…
    kalt geworden

  63. d Says:

    das war’s oder was???

    mehr gibt es nicht zu berichten?
    nun, das glaube ich nicht!
    obwohl das wort „glaube“ sicher fehl am platze ist.
    es und peter geht/gehen weiter, die frage ist nur,
    wo und wie????????????????????

    bitte, lieber peter, melde dich,
    alkohol ist auch keine lösung,
    wir lieben dich!!!

  64. Nici Says:

    Weihnacht

    Das Karnickel macht Dir als Erzieher letzte Ehre. Die Anna hat eine Geschichte geschrieben, die mich so stolz macht. Der Fabs hat endlich sein Handy. Die Welt läuft ihren Lauf. Und ich vermisse Dich!
    Wie hat sich doch der Josef von der Maria verarschen lassen und alle müssen heute noch dafür büßen!
    Du bist nicht da!!!
    Aber das Karnickel war gut- naja, jahrelang mit dir geübt- möchte sein. Aber ein Stuhl war leer….
    Bis bald!

  65. dirk Says:

    stille nacht,

    frohe weihnachten dir!

    das telefon fehlt
    und wieder
    ein bißchen mehr verstanden,
    danke peter!

    besinnliche sentimentalität
    ~~~
    ~~
    ~

  66. ds Says:

    2005

    wie die zeit vergeht,
    hoffe ihr da oben oder wo auch immer,
    seid ebenso geruhsam mit goethe und edlen tropfen
    ins neue jahr gerutscht!!!

    der anruf ins leere
    der war es

  67. dirk Says:

    Roma – Berlin – Marburg

    wieder eine der reisen, die wir auf unterschiedlichen wegen antreten werden,
    getrennt voneinander.
    trotzdem werde ich dich mitnehmen, irgendwie.
    und dann noch ortswechsel, wohn-schlaf-lebens-wechsel.
    nichts gegen dein penthouse.

    „wie man ißt, so kackt man“ sagt ein
    sprichwort in rom,
    laut fellini, der heut 85 geworden wäre,
    wenn, ja wenn er sich nicht mit dir
    da irgendwo amüsieren würde.
    dann gut rülpser und guten pfiff für euch,
    recht hat er!

    nach dieser tsunami-katastrophe kommen ab und an einige
    der wiedergeborenen zu wort.
    bist du auch wiedergeboren?
    das gab’s schon mal hier im forum.

    rate mal, wer gerade in space-night
    wieder das wort hat????
    dein medien-liebling,
    immer, wenn ich ihn sehe, bewundere ich diese natürliche art,
    das medium zu nutzen und denke
    dabei an deine worte.

    hach, wer denkt denn noch an dich?!?
    mir scheint, sie sind alle stumm geworden,
    denken aber trotzdem oft an dich!

    und das unwort 2004:
    humankapital,
    diese wahl ist auch in deinem sinn…

  68. xx Says:

    grau schwarz grau

    REGEN
    der Hals – zugeschnürt
    mir ist übel
    einsamkeit
    TRAUER tief im
    Bauch
    TRAUER tief im
    Herzen
    einsamkeit
    wohin nur?
    REGEN

  69. freund Says:

    Umzug an schönen Ort

    Dort, wo Du bist, muß es sehr, sehr schön sein.
    Denn lange schon habe ich nichts mehr von Dir gehört.
    Ich gehe jetzt auch weiter weg,
    vielleicht höre ich dann mehr von Dir?

  70. GH Says:

    Relativ

    Einstein ist in,
    alles relativ, doch mir scheint auch dies, sehr relativ.
    Denn keiner hat diese präzise Sicht, das Fernsehen als solches zu sezieren, sehr schade.
    Du fehlst der Wissenschaft, die Redenschwinger und Maulhelden besetzen die Plätze.
    Neulich fand ich einen Link in einem Vortrag zur TV-Geschichte zu einem Text von Dir bei iminform, schön, daß es noch Geister gibt, die wissen, daß es sich lohnt, Dich zu lesen!!!
    Wenn Du Einstein triffst, dann frag ihn mal nach der Relativität.

    Viele Grüße
    gh

  71. voltaire Says:

    Philosoph Peter in Lyon

    Auch in Frankreich wissen sie Deine Qualitäten zu schätzen,
    ich denke, das freut Dich:
    http://www.univ-lyon3.fr/philo/adorno.html

    Dein Artikel
    „Theodor W. Adorno – Fernsehen von der Volkshochschule zur Bedürfnisanstalt
    Adornos Ideologiekritik am US-amerikanischen Fernsehspiel als Warnung vor der Kulturindustrie im Fernsehspiel“

    auf der Seite
    „site de la Faculté de Philosophie de l’Université Lyon“

  72. ND Says:

    Peter-Hoff-Preis

    Ach, lieber Peter,
    was ich schon so lange schreiben wollte, da gibt es nun beim ND den Peter-Hoff-Preis für junge Nachwuchsautoren, wurde 2004 während des Sommerfestes verliehen.
    Förderung des Nachwuchses war immer Dein Anliegen, so gesehen dürfte es Dich freuen.
    Andere Peter-Hoff-Preise sind geplant oder schon in Vorbereitung, lieber wäre es mir aber, wenn Du selbst die Förderung übernehmen würdest, nicht nur die Preise.

    Nachzulesen unter:
    http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=54267%26IDC=22

  73. C. Says:

    Suche

    Lieber Peter,
    ich könnte jetzt so gut deine warmherzige Aufmerksamkeit und einen Rat aus deinem klugen Kopf gebrauchen.
    Könntest Du mir nicht manchmal auf die Finger schauen und mir ins Ohr flüstern? Das wäre sehr schön.
    Immer noch so traurig, dass Du nicht hier bist.

  74. flash Says:

    Karfreitag – Haupt voll Blut und Wunden

    in der Kirche: Abendmahl und Bach
    im Radio: Markus-Passion
    zu Hause: Tee

    lesen und in gedanken versunken
    gespräche denken
    das telefon bleibt stumm
    schade

  75. dirk Says:

    herzlichen glückwunsch

    zu deinem himmlischen geburtstag,
    mit einer hoffentlich schönen feier!

    meine mfg hat mich leider hängenlassen,
    muß nun hier allein sitzen und feiern,
    doch trotzdem mit lieben gedanken
    und einem herzlichen prosit dir!

  76. harry Says:

    neue bewohner

    am ersten klopfte der rotnasige harry an die pforte,
    am zwoten kam der pope dazu,
    hatte etwas verspätung,
    kommen beide rein?

  77. Fly Says:

    am flughafen

    welche maschine fliegt in deine richtung?
    irgendwo hin,
    wohin
    weiß ich noch nicht,
    einfach weg

  78. JO Says:

    Peter Lesen Denken

    Hallo lieber Peter,

    da möchte ich Deine Worte hören, mit Dir reden und finde „nur“ Texte von Dir.
    Immerhin, es ist mir eine goße Hilfe, Dich zu lesen, denn Deine Gedanken sind immer wieder erstaunlich aktuell.
    Aus den vielen Worten suche ich mir die Antworten zusammen und hoffe, Deine Stimme doch noch zu hören. Zu vielen aktuellen Verrenkungen, Papst-Tod Papst-Wahl Fischer-TV u.a., hättest Du garantiert die schönsten Spitzen und Formulierungen gefunden.

    Hoffentlich genießt Du Deinen Ruhestand,
    Dein Fehlen ist schmerzhaft geblieben.

    Jo

  79. jofe Says:

    himmel und du

    himmelfahrt als tag,
    an dem die besonders grinsen,
    die schon im selbigen weilen.
    hmmmmmmmmmmm

    winken konnte ich nicht,
    deine reise ist
    eine der endlosen,
    die nie enden,
    von denen du nicht zurück-kehrst.

    warum auch,
    unseren dreck müssen wir schon selbst wegräumen.
    nen kärtchen wär trotzdem sehr nett,
    man wüßte ja schon gerne,
    wo und wie du dich momentan so herumtreibst.

    nü wahr!

  80. björn Says:

    Nordlicht und Trolle

    Im hohen NOrden Europas, da ist die Natur noch hinterher. Trolle wachen über jeden unserer Schritte, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten.
    Beim Nordlicht dachte ich an den großen Peter Hoff, macht er die Lichter?

  81. ds Says:

    da du fehlst

    und ich keinen anderen weg weiß,
    wende ich mich so an dich,
    melde dich
    irgendwie
    irgendwo
    irgendwann

    würde soooo gerne mit dir reden
    verdammt lang her

  82. g Says:

    schlimme tage

    waren das,
    als wäre es erst vor wochen passiert
    daß sich dieses loch auftut
    bin drin gefangen und
    komme nicht mehr raus

  83. flash Says:

    dir auch alles gute im neuen jahr

    die zeit rast an einem vorbei,
    man hat immer das gefühl, alles zu versäumen, viel zu verpassen,
    denn zu schnell ist alles wieder zu ende.
    die frischen erinnerungen verblassen,
    andere kommen einem dafür in den sinn.
    komisch (?), daß ich noch jeden tag an dich denken muß,
    irgendwie fällt mir immer noch was ein,
    immer wieder fehlen deine worte und gedanken,
    irgendwo taucht immer noch eine erinnerung auf.

  84. ds Says:

    alles liebe

    zum geburtstag!
    häbbi börsdei, feiert schön, wir denken an Dich!

  85. dodo Says:

    tja, da hätte keineR mehr dran gedacht

    doch noch immer gibt es deine „fans“, die dich nicht vergessen können und mögen, warum auch!!!?
    mönsch, wie gerne würden wir mal wieder was von dir hören, doch ich habe gehört, daß es aufzeichnungen deiner reden oder zumindest eines teils geben soll, immerhin besser als gar nix!
    du fehlst noch immer blutig…

  86. Nici Says:

    ein neues jahr- mal wieder- oder: und sie dreht sich immernoch- oder: unglaublich, dass sie sich noch dreht- oder: DU FEHLST IMMER!NOCH

    Mein lieber Peter,
    ich weiß nicht, ob oder wann man da, wo du nun bist, auf ein Gutes neues Jahr anstoßen wird. Wir haben auch dies Jahr nicht angestoßen. Ja, wenn du da wärst, aber so…Wir gehen nun ins neue Jahr, wir hoffen, es wird gut. Der Lehrter Bahnhof heißt nun überall nur noch Hauptbahnhof und schmückt sich mit dem Konsumwahnsinn dieser Welt. Manchmal reisen dort auch Menschen. Die Anna hat eine Stelle, in Stuttgart. Ja, nun wohnt sie in Ludwigsburg, versucht sich mit der schwäbischen Lebensweise zu arrangieren. Ich wünsche ihr alles Glück dieser Welt. Fabs wird, so wer auch immewr will, in diesem Jahr einen Übergang zur gymnasialen Oberstufe schaffen. Ansonsten weiß er nicht, wo ihn sein Leben hinführen soll. Woher auch? Auch an ihn könnte mal ein Quentchen glück gehen, ich wünsche ihm, dass er gesund groß wird. das Leben ist so schwer für ihn.
    Du zahlst im nächsten Jahr wohl doch noch mal Steuern, wenn ich dem Finanzamt glauben muß- also bin ich der Gläubiger? Schön wärs!
    Pu´s Stelle wird wenigstens vierteljährlich verlängert, wir hoffen, noch lange. Ich darf weiter fremder Leute Kinder erziehen. Ich fürchte für immer.
    Lass dich mal wieder sehen! Wir haben auch freundliche dinge zu berichten, aber da würde ich dich schon gerne sehen, zu diesem Anlass! Vielleicht am 1.April? Wir sind wieder bei Daggi, kennst ja die Adresse. Oder schon eher? Jederzeit. Du bist immer willkommen- wir weinen auch nicht, versprochen! Aber komm!!!!
    Deine Nici

  87. dirk Says:

    Keine Frage

    The same procedure as last year, dear Peter?
    aber latürnich!!!

    Alles Liebe Dir und Euch, wir würden Dich gern mal umarmen!!!

  88. ds Says:

    Ein ganz stilles Silvester

    ohne Rakten- und Böllerlärm,
    aus dem Reich der Mitte:
    新年快乐

    Dir und allen, die an Dich denken
    Ein Frohes Neues Jahr 2008

  89. film seminar marburg Says:

    Auf der Suche nach Peter Hoff bin ich hier gelandet und freue mich sehr über ein paar Bilder, Texte und Worte im Internet.
    Peter Hoff ist also doch nicht vergessen worden, vielen Dank!!!

  90. Nici Says:

    Geburtstag

    Gestern haben wir gefeiert- wie jedes Jahr. Mit einigen deiner Freunde- wie jedes Jahr.
    Du fehltest. Wie immer, nach wie vor jeden Tag.

    Ein Gespräch noch, ein einziges- bitte! Wann? Gib mir einen Termin, möglichst bald.
    Es gibt so viel zu sagen, zu denken….

    Ich wäre so gerne ausgeweint. Noch nicht. Immer noch nicht!

    Bis 67 wolltest du arbeiten. Du bist Rentner! (Seid gestern sitzt du auf der Parkbank und belästigst die jungen Schwestern mit anzüglichen Bemerkungen und ungewünschten Tätscheleien. So eine Phantasie, ist sie noch aktuell?)

    Die Gedanken drehen sich nach wie vor im Kreis. Ich liebe dich. Ich vermisse dich.

  91. prof.dr. m.hashem salous Says:

    mit tiefer Trauer habe ich erst heute gewusst, dass Du mein herrlischer Freund und LEHRER nicht mehr zu sehen oder zu hoeren bist. Doch, Peter,Du bleibst im inneren des Herzens.
    Mein lieber Peter ! Du warst einer der besten meiner Freunde und Dozenten an der humboldt-universitaet, von denen ich viel gelernt habe. Wie oft habe ich Dir geschrieben ,und wusste nicht,dass Du meine Post nicht lesen konntest. Ich bekam keine Antwort, weil Du schon g e f a h r e n bist.Ich werde Dich nie vergessen…Wie gerne moechte ich mit Deine Famielie Kontakt aufnehmen,……………. prof. dr. hashem salous , yarmouk universitaet \ irbid \ jordanien

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